Kasan und Kloster Raiffa – 03.05.2016,( 3. Osterfeiertag )

Kasan Stadtbesichtigung

Kasan Hauptstadt der TatarenNach dem Frühstück Stadtbesichtigung von Kasan, der Hauptstadt der Tataren. Millionenstadt mit orthodoxen Kirchen und Moscheen der Tataren. Alle Nationen leben friedlich zusammen. Sehr schöne Stadt an der Wolga mit großem Hafen, Kreml und Kirchen und vielen Jugendstilgebäuden, Opernhaus Theater. Reich an Erdöl und Industrie, breite Fußgängerzone mit vielen Geschäften. Wir kauften Souvenirs im bunten Tartarenshop.

Kloster Raiffa

Kloster Raiffa Russland

 

Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Kloster Raiffa, vorbei an Tartarensiedlung mit hübschen bunten verzierten Holzhäusern. Wir machten die Führung im Klostergelände nicht mit, sondern schlenderten vorbei an den  Verkaufsständen. Ich kaufte eine sehr schöne Kette und ein blau gemustertes Fransentuch. Ein Maler stellte an einer Wand Bilder aus, von denen ich eines mit Sonnenuntergang kaufte. Natürlich betraten wir auch die Kirchen und ließen die prächtigen vergoldeten Heiligenbilder der Ikonostase auf uns wirken. Kloster Raiffa Wie wir gelesen hatten, waren auch diese Klostergebäude in der Sowjetunion der Zerstörung, dem Verfall oder der Zweckentfremdung zum Opfer gefallen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden die sakralen Gebäude wieder aufgebaut oder restauriert ohne staatliche Hilfe allein durch die Initiative orthodoxer Priester und der tatkräftigen Hilfe aus der Bevölkerung. Im Gelände befindet sich auch eine moderne Pilgerherberge.

Entspannung

Wir erholten uns am Ausgang des Klostergeländes in einer Imbissbude bei einem Tee. Auf der Rückfahrt schliefen wir im Bus fast ein. Beim Abendessen gaben unsere Tischnachbarn die Flasche Sekt aus, die sie von Phoenix als Prämie bekommen hatten, weil sie schon Stammgast bei der Gesellschaft waren. Der Sekt war minderwertig, bekam uns nicht. Trotzdem erzählten wir angeregt und lustig. Nur der Nachbar gegenüber meinem Platz guckte wie üblich  mit gerecktem Hals und offenem Mund in die Gegend. Wie wir später feststellten, waren wir für ihn nicht die passende Gesellschaft, d.h. nicht simple genug. Um 20.30  wurden wir von der russischen Moderatorin in der Bar noch mit russischen Märchen unterhalten.

 

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