Donnerstag, 05.05.2016, Kreuzfahrt Don / Wolga

Nishni Nowgorod ( Gorki )

Schon um 8 Uhr legten wir in Nishni Nowgorod, dem früheren Gorki an. Die Stadtrundfahrt erfolgte sofort bei schönem etwas kaltem Wetter.  Als erstes besuchten wir den Kreml, an dessen höchsten Punkt wir einen herrlichen Ausblick auf den Zusammenfluss von Oka und Wolga  und die längste Treppe Europas hatten.Nishni Nowgorod

Zur Stadt gehören prächtige  alte Kirchen und eine schöne Fußgängerzone mit Gorki-Denkmal.  Beim Regierungsviertel machten wir  Halt am Denkmal mit der  ewigen Flamme. Die Hauptstraße war wegen der Vorbereitungsarbeiten auf die Siegesfeiern am 9. Mai bereits gesperrt. Überall sahen wir Polizei und Militär, auch Kolonnen weiblicher Soldatinnen, eine Panzerkolonne kam gerollt, Plätze und Straßen waren mit unzähligen Fahnen und Transparenten geschmückt.

Gorki Museum

Zum Schluß besuchten wir das Gorki-Museum und sein Wohnhaus. Er mußte schon mit 10 Jahren arbeiten. Er hatte Tuberkulose und starb mit 37 Jahren, ob vergiftet, weiß man auch heute noch nicht. Jedenfalls war er den sowjetischen Machthabern unbequem. Seine zwei Töchter leben noch. Als wir warteten, begann Hans die Stadtführerin, eine Kollegin von der Pädagogischen Hochschule, zu politischen Fragen zu konsultieren. Sie sagte, zur aktuellen Politik bezüglich der Krim und  der Ukraine gäbe es  in ihrem Bekannten und Freundeskreis heiße Diskussionen, mit unterschiedlichen Meinungen Pro und Kontra zu Putin.

Eine unangenehme Person

Leider wurde unsere begonnene Diskussion abgebrochen, weil, eine aus unserer Gruppe sich beschwerte, dass sofort die Führung weitergehen sollte, damit sie wieder Fotos schießen konnte. Sie hörte nämlich nie den Erklärungen zu, sondern sonderte sich stets ab, um zu knipsen. Sie drängelte sich bei besonders interessanten Objekten nach vorne, fotografierte ohne Rücksicht, versperrte allen die Sicht und setzte sich auch über Verbote zum Fotoagrafieren in Kirchen hinweg. Wir beide erinnerten uns, dass es seltsamerweise in jeder Gruppe unserer letzten Auslands- und Besichtigungsreisen so einen unangenehmen Menschen gab.

Erholung ohne die Gruppe

 Den Rest des Tages nahmen wir im Restaurant  an einer Teestunde mit heimischen Backwaren  teil. Wir machten an Deck Skizzen von einem Kloster, fotografierten  und schrieben Tagebuch.

 

 

 

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