Donnerstag, 12.05.2016, Kreuzfahrt, Don / Wolga

Irrwege in der Metro

Hans und ich verzichteten auf den Gruppenausflug zum Kloster Sergiew-Possad und machten uns selbständig. Wir fuhren mit der Metro nach Moskau, um das Puschkin-Museum mit der Gemäldegalerie zu besuchen. Die uns vorgegebene Beschreibung dorthin erwies sich als mangelhaft, obwohl wir beide Reiseleiterinnen befragt hatten. Beim Umsteigen verpassten wir den richtigen Übergang zur nächsten Station, mussten einen endlos langen Gang als einzige im Gegenstrom der Massen überwinden. Wir hatten keine Ahnung, wie wir zum richtigen Gleis kämen. Schließlich nach mindestens einem Marsch von 12 min. kurz vor dem Ausgang sahen wir die abgesperrte  richtige Spur. wurden zum Glück vom Sicherheitsdienst gegen alle Regeln dorthin durchgelassen, sonst hätten wir die ganze Strecke zurückgehen müssen.

Lohnender Kulturgenuss

Die Galerie war neu und prachtvoll mit bedeutenden Bildern der Maler des 19. Jahrhunderts ausgestattet. Anschließend machten wir noch einen Abstecher in die Christi Erlöser Kirche, die erst vor einigen Jahren wieder aufgebaut wurde.IMG_20160512_114827 Zur Stalinzeit war diese Kirche abgerissen worden und an ihrer Stelle ein Schwimmbad eingerichtet.  Bevor wir den Heimweg zum Schiff antraten, aßen wir in einem Cafe einen Teller Suppe mit Brot und tranken Tee, was Hans mit seiner Master-Card bezahlen konnte. Die Russen sind schon seit langem an das bargeldlose Bezahlen auch bei kleinen Beträgen gewöhnt.

 

 

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