Tscheboksary, Tschuwaschen – 04.05.2016

Tscheboksary

Bei schönstem Wetter legte das Schiff in Tscheboksary, der Hauptstadt der Tschuwaschen an. Unsere Stadtführerin spricht ausgezeichnet Deutsch, sie lehrt an der Pädagogischen Hochschule Deutsch. Sehr ausführlich schilderte sie uns das Leben der Bewohner. Die Stadt wirkt gepflegt, ist wohlhabend. Die Klosteranlage ist strahlend weiß mit grünen Kuppeln.Tscheboksary Die Wolga ist hier zum Stausee aufgestaut. Am anderen Ufer gibt es einen Badestrand und ein Kurhotel, umgeben von Waldgebieten, die unsere Führerin als Taiga bezeichnete. Dort leben auch Wölfe und Bären. Angeln und Jagen sind Volkssport und bedürfen nur geringfügiger Genehmigungen lt. Stadtführerin. Die Straßen sind mit vielen Jugendstilhäusern bebaut, am Stadtrand stehen auch viele Holzhäuser  der Tschuwaschen in leuchtenden Farben blau oder grün. Schilder sind zweisprachig, es handelt sich um eine autonome Republik, in der 70 % Tschuwaschen und 30 % Russen leben.

Museum der Tschuwaschen

Museum Tschuwaschen

Wir wurden auch in das Museum der Tschuwaschen geführt, dort sind ausgestellt Holzgeräte, Kleidung, Gebrauchsgegenstände, Geschirr usw. Die Hauben mit Münzen machen auf uns einen besonderen Eindruck, sie sind Brautschmuck und wiegen bis zu 16 Kg. Nach der

Tschuwaschen Besichtigung tauscht Hans Geld in einer modernen Bank am Flussbahnhof. Kein Problem mit der Visakarte, aber wir benötigten Hilfe bei der Bedienung der Automaten. Theoretisch hätten wir bis 200 000 Rubel abheben können. An den Ständen vor dem Schiff kauften wir t-shirts und einen bestickten Beutel für Christines Tablet.

 

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