Rauschen, Donnerstag, 13.Tag, 17.09.15

Unser letzter Tag – ein Sonnentag

Der ganze Tag war ein herrlicher Sommertag. Schon beim Frühstück – o Wunder, es gab wieder ein Buffet – genossen wir die Sonne auf dem Verandaplatz. Es sah wieder nach einer Veranstaltung aus. Wir schauten von unserem Tisch dem Treiben draußen zu. Handwerker trugen Möbel und Geräte und verlegten Kabel. Frauen mit Schildern um den Hals liefen geschäftig hin und her. Eine andere Kategorie Frauen, nämlich junge top gestylt mit schwindelerregenden Highheels gaben mit wichtiger Miene Anweisungen. Wir blieben länger sitzen als gewohnt. Bevor wir aufbrachen, bestellte Hans noch das Taxi für morgen zum Flughafen.

Abschiedsbummel

Wir gingen die Treppe herunter und bummelten ausgiebig auf der Promenade. Wir machten noch einige Fotos vom heutigen regen Strandleben, zogen im noblen Hotel Seestern am Geldautomaten 3000 Rubel  und kauften an den Ständen Flaschenöffner mit Bernsteinsplittern, Thermotassen, 1 Flachmann, 2 Kugelschreiber und Magnetbildchen. Auf einem sind Chruschtschow, Putin und die Krim zu sehen mit dem Spruch:“ Er schenkt es und Putin nimmt es“. Wir fuhren mit der Gondel nach oben, aßen im gewohnten Lokal unser Süppchen, weil wir kein Risiko mehr eingehen wollten mit weiteren negativen Lokalerlebnissen. Eine von den jungen hübschen Kellnerinnen bediente uns. Hans machte ihr ein Kompliment. Sie errötete sogar.  Wir fuhren wieder mit der Gondel nach unten und genossen den Weg am Wasser entlang im Sonnenschein bis zur Treppe.

Begegnung auf der Treppe

Da der Aufstieg etwas beschwerlich war, setzten wir uns zu zwei Frauen – offenbar Mutter und Tochter – auf die Bank auf halber Höhe. Die Mutter strickte. Hans fing ein Gespräch mit ihr an. Sie wohnt an der Wolga in Togliati und verbringt hier ihren Urlaub mit der Tochter, die in Moskau wohnt.

Endlich Sonne auf dem Balkon

Zu Hause hielten wir unsere Teestunde bei Sonnenschein auf unserem Balkon ab. Der morgendliche Kuchen schmeckte uns jetzt vortrefflich. Ich packte zuerst meinen Koffer für die morgige Abreise. Währenddessen zeichnete Hans draußen auf dem Balkon die Fischerhäuser.

Badefreuden

Als ich fertig war, nahm ich mein Badezeug und Hans packte. Ich stieg die Treppe hinab, ging barfuß bis zum Kran, aber immer das gleiche, nur steiniger Einstieg. Schließlich überwand ich mich. Das Wasser war nicht kalt. Um auf den glitschigen Steinen nicht auszurutschen, schwamm ich in dem ca 40 cm flachen Wasser auf dem Rücken. Immer wieder testete ich die Tiefe, aber es blieb flach. Ich schwamm zurück und hatte große Mühe, auf den rutschigen Steinen nicht hinzufallen. Ein Vergnügen ist das Schwimmen hier nicht. Den Rest des lauen Abends verbrachten wir noch ein bisschen auf dem Balkon. Es wurde jedoch schon um 19.15 Uhr dunkel. Wir sprachen noch auf und sahen uns bei you tube witzige Filme an, bis wir müde wurden.

 

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