Sonnenuhr

Rauschen, Sonnabend, 9. Tag, 12.09.15

Frühstück Rauschen – Kontrast zu Königsberg

Heute Morgen riss Hans mit Schwung die Verdunklungsvorhänge auf; der eine glitt dabei aus der Schiene. Zum Glück trafen wir im Flur die Putzfrau, die sofort bereit war, den Schaden zu beheben. Wir belohnten sie mit 5€. Wir nahmen unser einsames kümmerliches  Frühstück im großen dunklen kalten Speiseraum an einem riesigen runden Tisch ein. Es war sehr ungemütlich. Hinzu kam, dass wir ständig von der „Kellnerin“ , die auf einem kleinen Schrank saß, mit eisiger Miene von ihrem Hochsitz beobachtet wurden. Wahrscheinlich passte sie auf, das wir von dem ohnehin spärlichen Buffet nicht zu viel nahmen.

Bernsteinjagd

Draußen gingen wir bis zur breiten Treppe, stiegen zur Sonnenuhr hinab und gingen am Strand entlang auf der Promenade vorbei an Bernsteinständen, die Hans für seine Tochter Agnes inspizierte, bis zur Gondelbahn.Sonnenuhr in Königsberg Wir fuhren nach oben, aßen in einem Cafe eine Quiche, die noch besser geschmeckt hätte, wäre sie richtig heiß gewesen. Heiß war wenigstens der Tee. – – Auf der Straße sahen uns die Stände mit vor allem Bernstein an. In einem Laden gefiel uns das Angebot gut. Hans fotografierte einige Stücke, um sie Agnes zu mailen.
Die wollte aber keins davon haben, Bernstein Königsbergsie wollte nur einen milchigen ohne Einschlüsse. Also ging die Suche weiter.

Souvenirs

Ich kaufte bei einem sogenannten Antiquitätenladen zwei niedliche Puppen. Ob sie wirklich alt sind, ist mir nicht so wichtig. Ich taufte sie Brüderchen und Schwesterchen. Außerdem kauften wir Tischuhren mit Bildern von Rauschen und Königsberg. Wieder im Hotel malten wir ein Bild, das am nächsten Tag die Putzfrau bewunderte.Puppen

 

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