Rauschen, Montag, 11.Tag, 14.09,15

Am Meer, erste Enttäuschung

Nach dem Frühstück gingen wir in die Stadt zur Gondelbahn, fuhren herunter, zogen Schuhe und Strümpfe aus und gingen am Wasser entlang. Gegen Mittag aßen wir in dem Fischrestaurant neben der Gondelbahn, d.h. wir saßen oben draußen und hatten einen herrlichen Blick über das Meer. Hans`‘ Schaschlik bestand aus 5 winzigen Stückchen Lachs, meine Fischsuppe enthielt in der Terrine Brühe 2 Stückchen Fisch, wenige Kartoffelstückchen und Spuren von Gemüsestreifen. Beides war der reinste Nepp. Wir fuhren mit der Gondel nach oben, kauften noch etwas ein und ruhten uns zu Hause aus, zeitweise in der Sonne auf dem Balkon.

Zweite  Enttäuschung

Dann machten wir uns auf zur Flamencoaufführung im Touristenzentrum. Hans hatte von vornherein keine große Erwartung, nur mir zuliebe hatte er die Karten gekauft. Leider entsprach die Vorstellung überhaupt nicht dem, was ich früher z.B. in der Hamburger Musikhalle erlebt hatte. Der Gitarrist spielte sicher gut Flamenco Gitarre, aber die Frau in ihrer Aufmachung und steifen Haltung und die begleitenden Filme über Spanien konnten nicht die richtige Atmosphäre vermitteln. Hans wäre fast vom Stuhl gefallen und auch ich hatte Mühe, die Augen aufzuhalten und guckte alle Augenblicke auf die Uhr. Wir waren wie befreit, als wir endlich an die frische Luft kamen. Freiwillig würden wir wohl nicht zu dem Auftritt im großen Saal in Moskau gehen, von dem der Gitarrist sprach.

 

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