Saratov Russland, 30.04.2016, Flusskreuzfahrt Don/ Wolga

 

Saratov Stadtrundfahrt

Wir liefen mit einer Stunde Verspätung wegen der starken Gegenströmung in Saratow ein. Aufgrund der knappen Zeit hatten wir einen recht flüchtigen Eindruck von der Wolgastadt mit 837 000 Einwohnern. Jedoch staunten wir über die schönen Plätze, die breiten sauberen Straßen, die Grünanlagen und die gepflegten Häuser. Die gesamte Altstadt ist sehr malerisch. Unsere Stadtrundfahrt begann um 15 Uhr. Wir hatten einen guten Stadtführer.

Saratov Russland
Park der herausragenden Persönlichkeiten

Wie wir hörten, verschlägt es Ausländer kaum hierher. Wir wurden durch einen schönen Park geführt auf dem Weg der herausragenden Persönlichkeiten.Dazu gehören Politiker und Künstler, die für die Stadt von Bedeutung waren. Auch Gagarin der erste Astronaut gehört dazu. Er landete 1961 bei Saratov. Es gibt in der Stadt auch ein Denkmal von ihm. In den Straßen sahen wir viele im Jugendstil erbaute Häuser, die  restauriert worden waren.

In der Markthalle

In der Markthalle durfte ich nach anfänglichem Widerspruch dann doch eine tatarische Marktfrau an ihrem Fleischstand fotografieren.

Markt in Saratov Sie sträubte sich erst, jedoch redete ihr Ehemann ihr gut zu. Wir kauften an einem Tee- und Kaffeestand eine Packung mit schwarzem Tee, da der beim morgendlichen Buffet immer schnell vergriffen war. Verlockend sahen die großen mit filigranen oft historischen Bildern geschmückten Teedosen mit Inhalt aus. Aber wir dachten an unser begrenztes Gepäck und unterließen so einen Kauf.

Fußgängerzone

In der langen Fußgängerzone hatten wir 40 Minuten Freizeit. Viel zu knapp. Wie gern hätten wir eine bebilderte historische Ausstellung mit vielen Stellwänden inmitten der Fußgängerzone genauer studiert. Wir erkannten eine Jugendgruppe wieder, die wir im Park bei akrobatischen Vorführungen beobachtetet hatten und sicherlich zu einem Wanderzirkus gehörten. Die Fußgängerzone nennt sich die Deutsche Straße. Heute gibt es noch 70 000 deutsche Einwohner, früher ein Vielfaches. Die Deutschen wurden während des Krieges nach Sibirien verbannt.  Von den wenigen Überlebenden und ihren Nachkommen waren viele zurückgekehrt.  Um 18 Uhr legte das Schiff zur Weiterfahrt nach Samara.  ab.

 

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